Pfarrkirche St. Peter und Paul

Wichtige Information

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul ist Teil der OK:GO Initiative. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erhalten hier detaillierte Informationen zur Barrierefreiheit der Kirche.

Beschreibung

Die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul in Andermatt ist das bedeutendste Gotteshaus des Urserntals. Sie ersetzte 1606 die ältere Kirche St. Kolumban, die zuvor als Pfarrkirche des Tals diente.

Der Bau der neuen Kirche geht auf ein tragisches Ereignis zurück: 1601 kamen bei einem Lawinenabgang nahe der Kirche St. Kolumban sieben Kirchgänger ums Leben. Dieses Unglück gab den Anstoss zum Bau einer neuen, sicherer gelegenen Pfarrkirche im Dorfzentrum von Andermatt. Die Grundsteinlegung erfolgte noch im selben Jahr und bereits 1606 waren Kirche und Turm fertiggestellt. Ein Jahr später wurde das Gotteshaus vom Churer Bischof Johann V. Flugi geweiht.

Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Kirche durch den Barockarchitekten Bartholomäus Schmid umfassend erweitert und umgestaltet. Dabei entstanden der neue Chor sowie die barocke Innenraumgestaltung, die bis heute das Erscheinungsbild prägt.

Der Hauptaltar stammt aus der Werkstatt des renommierten Walliser Bildhauers Johannes Ritz. Zur Anlage gehört auch die Barockkapelle St. Michael, die 1640 als Beinhaus errichtet wurde.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach renoviert und erweitert. Heute gilt St. Peter und Paul als eines der wichtigsten Gotteshäuser des Kantons Uri und beeindruckt durch ihre besonders reiche barocke Innenausstattung.

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